Interview für "Stars on Street"

Passend zum stürmischen und kalten Wetter, gibt es auf Fashion is my Passion eine kleine Lektüre 🙂

Diesmal drehen wir den Spieß um, denn ich wurde interviewt.

Karsten Stcokhecker von “Stars on Street” quetschte mich aus und ich musste Frage und Antwort stehen.

Es war ein sehr amüsantes und angenehmes Interview – Danke Karsten Stockhecker.

Und hier das Interview und auch nochmal der Link dazu.

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http://www.starsonstreet.com/allgemein/2013/12/02/diana-maria-haddadin/

Interview by Karsten Stockhecker

Wer ist Diana Maria Haddadin?

Diana wurde in Berlin geboren und ist 28 Jahre. Ihre Wurzeln stammen aus Syrien und Jordanien. Die Familie des Vaters, Haddadin, ist sehr künstlerisch. Ihr Cousin ist ein ganz großer Maler aus Jordanien. Er hat Vernissagen in Österreich, Japan und Brasilien veranstaltet. Eine Cousine von Diana ist eine Kinderbuchautorin. Sie malt und schreibt ihre Bücher alle selbst.

„Vielleicht habe ich meine kreative Ader von meinem Vater bekommen.“

Diana lebt mit ihrem 5-jährigen Sohn in Berlin Zehlendorf. Nicht weit weg wohnen ihre Eltern, denn Familie ist für sie das Wichtigste.

Diana hat einen erfolgreichen Blog mit Namen „Fashion-is-my-Passion“ und designet eine eigene T-Shirt-Kollektion.

Ich habe sie in Berlin getroffen und ein kleines Interview mit ihr geführt.

Diana, wie hat alles angefangen bei Dir mit der Mode?

Ich habe 2003 eine Ausbildung zum Modeschneider gemacht und abgeschlossen. So fing das an mit der Mode. Neben der Ausbildung habe ich das Tambourieren gelernt, das ist eine hohe Kunst der Stickerei. Diese Art wenden Dior oder Chanel in der Haute Couture schon an. Es hat mich wirklich richtig interessiert, dieses Modeding.

 Hast Du als Modeschneiderin gearbeitet?

Ja, nach meiner Ausbildung habe ich gejobbt und dann für Unternehmerdamen Abendkleider geschneidert. Kleider für jede Dame individuell abgestimmt. Das war, kann man sagen, der Punkt um in die Modebranche rein zu gehen.

Wann hast Du mit Deinem Blog Fashion-is-my-Passion gestartet?

Durch dieses Schneidern der Abendkleider habe ich meine Erfahrungen sammeln können. 2011 habe ich den Blog gestartet, eigentlich aus Langeweile heraus. Diese Blogwelle fing gerade an, ich war zu Hause mit einem kleinen Kind, da habe ich als Hobby den Blog angefangen zu schreiben. Mit Tipps zu Schnäppchen, wie man was günstig im Netz findet. Das habe ich dann beschrieben. Es wurde die Rubrik „Outfit des Tages“ ins Leben gerufen, den man heute ja auch noch in dem Blog findet.

Ich dachte mir, probierst es einfach mal aus, das ist das, was du liebst, diese Mode. Es ist einfach mein Ding.

 Wie war der Erfolg?

Damals hatte ich acht Leser. Ich hatte mich so darüber gefreut über diese acht Leser, die das lesen, was ich schreibe. Auch wenn es nur einer gewesen wäre, ich habe mich einfach darüber gefreut. Mit Lust und Liebe habe ich den Blog dann weiter gemacht mit diesen acht Lesern.

Irgendwann hatte ich dann einen Umzug gehabt, war deshalb eine Weile nicht mehr online und konnte mich nicht um den Blog kümmern.

Nach ein paar Monaten, endlich wieder online, hatte ich irgendwie 12000 E-Mails.

Wo bist Du, Diana, was ist mit Deinem Blog los, ist was passiert? Ich hatte plötzlich mehr Leser als in der Zeit, als ich aktiv war.

Ich dachte mir, da muss ich weiter machen. Die Leute mögen, was ich da schreibe. Ich habe geschrieben, geschrieben, die Leser wurden immer mehr. Heute habe ich die Marke von 100.000 Leser im Monat erreicht.

Der Blog ist mein Baby. Das liebe ich und mach das auch mit Liebe.

Wie hat das dann mit den T-Shirts angefangen?

Das hat so ungefähr vor einem Jahr angefangen. Da habe ich Zurufe bekommen von Fans, von Freunden, wieso machst Du nicht mal ein T-Shirt. Der Titel des Blogs ist cool Fashion-is-my-Passion, also Mode ist meine Leidenschaft, probiere es doch mal aus und mach einfach mal ein Promoshirt.

Erst war ich skeptisch, jeder macht was mit Shirts und habe überlegt. Es kamen dann einige 1000 E-Mails mit Fragen nach einem Shirt. Dann habe ich mal eine Frage gestellt in dem Blog, was haltet ihr davon, wenn ich ein Shirt mache. Wirklich nur um zu wissen, was meine Leser davon halten.

Ich habe ein riesengroßes positives Feedback bekommen. Ja, mach das mal, das wollen wir haben.

So hat das mit den Shirts angefangen.

Du hast dann auch eine Modenschau gemacht. Wie kam es dazu?

Eine Bekannte von mir, sie ist auch Designerin, wollte im Oktober eine Modenschau geben. Da dachte ich mir, kombinierst Du das einfach mal, warum nicht. Dann ging das klar und so habe ich dann die Shirts designet.

Hast Du Helfer bei der Herstellung der Shirts? 

Das mache ich alles selber, das Design, ich drucke die Shirts selbst hier in Berlin.

Hast Du vor, irgendwann noch mehr zu kreieren?

Also, es wird wahrscheinlich im Januar eine Show geben, pünktlich zur Fashion Week.da wird es eine neue Kollektion geben, eine komplett neue. Und es wird wahrscheinlich noch eine Jeans-Kollektion geben. Jeansshorts, bunt, mit Nieten und so. Da will ich aber noch nicht zu viel verraten.

Auf Deinem Blog schreibst Du auch über andere Künstler und Designer?

Ja, ich habe über Moses Pellham geschrieben, mit seiner persönlichen Zusage, über Porsche Design durfte ich einige Artikel schreiben. Ganz tolles Projekt war mit dem Lederdesigner Daniel Rodan. Einen Monat lang haben wir das „Outfit des Tages“ gemacht. Es gab jede Woche ein neues Thema und wurde richtig geshootet. Das hat richtig Spaß gemacht.

Was ist das schönste Erlebnis auf Deinem Blog?

Ich hatte mal ein Gewinnspiel mit der MarkeKangaROOS” . Da konnte man Schuhe und einen Pullover in einem Set gewinnen. Ich habe einen Artikel geschrieben auf meinem Blog und die Bedingung war, man sollte einen Kommentar unter den Artikel schreiben. Und eine hat was Süsses geschrieben, sie wird „KangoROOS“ immer mit ihrem Freund verbinden, denn beim ersten Kuss hatte sie ein „KangaROOS“ T-Shirt angehabt. Das fand ich so süß, ob das stimmt oder nicht, weiß ich nicht. Die hat dann das Gewinnspiel gewonnen.

Woran arbeitest Du gerade?

Wie gesagt, im Januar habe ich zwei Shows auf der Fashion Week. Da bin ich mitten drin in den Vorbereitungen, der neuen Kollektion, es wird eine Jeanskollektion geben. Es ist noch jede Menge zu organisieren.

Du machst alles alleine oder hast Du Helfer?

Nein, keine Helfer, ich mache alles alleine. Ich habe da was im Kopf, das will ich dann auch so haben. Da bin ich Perfektionistin. Mein bester Freund, Krisz Bärlein, der berät mich, wenn ich ihn frage. Aber ich mache alles alleine. Qualität ist mir wichtig. Bei den Shirts z.B., die kannst Du hundertmal waschen, da dehnt sich nichts, da verfärbt sich nichts. Und wenn ich nicht 100%ig zufrieden bin, dann mache ich das nochmal. Was habe ich von einem T-Shirt, dass ich ein-, zweimal anhabe und dann verfärbt, eingeht oder so.
Ich möchte meinen Leuten, die das T-Shirt kaufen eine Freude machen. Und da ich alles selber mache, hier in Berlin selber drucke, ist jedes T-Shirt fast sowas wie ein Einzelstück.

Wo kann man Deine Mode kaufen?

Man kann die T-Shirts auf meiner Facebook-Seite sehen. Man kann mich dort kontaktieren und ein Shirt bestellen. Man, weiß bei T-Shirts ja, welche Größe man hat, die gibt man mit an und dann mache ich das T-Shirt und sende es zu.

Gibt es einen Online-Shop?

Der ist gerade in Arbeit. Ich habe einen provisorischen Online Shop, es steht aber noch nicht ganz fest, ob ich das mache.

Diana, danke für das Interview und viel Erfolg.

Ich durfte eine junge Frau interviewen, die weiß was sie will, eine Frau, die in ihrer Mode keine Kompromisse macht. Ihr ist es wichtig, dass ihre Mode Spaß macht, bei sehr guter Qualität.

Und ganz wichtig! Das, was sie macht, macht auf jeden Fall ihr selber einen Riesen Spaß. Das merkt man und das macht den Blog Fashion-is-my-Passion und ihre T-Shirt Kollektion aus.

Wir werden noch einiges hören von Diana Maria Haddadin.

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